Florian Stein

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Offener Brief zum Umgang der Presse mit der NPD

Kann man über die NPD auch objektiv berichten?

Liebe Pressevertreter,

um es vorwegzunehmen, ja Sie dürfen mich auch kontaktieren. Als Pressesprecher der märkischen NPD gebe ich Ihnen gerne Auskunft zu öffentlichen Kundgebungen oder politischen Positionen der Nationaldemokraten.

Leider klingen die Berichterstattungen über Kundgebungen der NPD immer standardisierter. Hier wird regelmäßig salbungsvoll von friedlichem Protest toleranter Bürger gesprochen, die die ach so menschenverachtenden Positionen der NPD ablehnen. Inhalt der Reden bzw. das Motto der Kundgebungen der NPD wird dagegen nur in den seltensten Fällen wiedergegeben. Aktuellstes Beispiel sind die Berichte der Märkischen Oderzeitung über zwei öffentliche NPD- Protestkundgebungen in Bernau und Wandlitz.

Die MOZ erweckt den Eindruck, daß die NPD pauschal gegen Asylanten gehetzt hätte. Warum aber sollte die NPD so etwas tun? Als Landespressesprecher hätte ich dieses verquere Vorurteil mit einem Verweis auf das Kundgebungsmotto Ihnen gegenüber, liebe Medienvertreter, aber auch den Vertretern der protestierenden Gruppierungen schnell aus der Welt schaffen können. Nur leider wird man als NPD-Pressesprecher nicht gefragt, warum die NPD dieses oder jenes tut. Es wird wie immer über, aber nie mit der NPD gesprochen.

Um es kurz zu machen, die NPD hat nicht gegen Flüchtlinge protestiert, sondern gegen den MIßBRAUCH der Asylpraxis demonstriert. Schließlich werden regelmäßig zwischen 95 und 98 Prozent aller Anträge auf Asyl wegen nicht vorhandener politischer Verfolgung folgerichtig abgelehnt. Die meisten abgelehnten Personen werden aber dennoch nie abgeschoben und somit jahrzehntelang auf Kosten der Kommunen und damit letztlich der Steuerzahler alimentiert. Wir sind der Meinung, daß das Verhalten von Asylschwindlern , die nur mit dem Vorsatz, auf Kosten der hiesigen Bevölkerung zu leben, einreisen, öffentlich thematisiert werden muß.

Der Skandal an den Kundgebungen am vergangenen Wochenende lag mitnichten im Anprangern solcher Mißbrauchspraktiken durch die NPD, sondern darin, daß die Teilnehmer nur unter Polizeischutz ihre Kundgebung abhalten konnten, da einige der „friedlichen“ Anwohner von Meinungspluralität offenbar nie etwas gehört haben und es nur dank der Polizei nicht zu Verletzungen bei den Teilnehmern gekommen ist.

Eigentlich kann man den Wandlitzern und Bernauern nur die Note „ sechs“ bescheinigen, da am Motto vorbeidemonstriert wurde. “Tolerantes Miteinanderleben” sieht anders aus, dazu müsste man sich auch mal mit anderen Meinungen auseinandersetzen und auch in der Lange sein, mit Andersdenkenden in einen Dialog zu treten. Wir Nationaldemokraten sind dazu gerne und jederzeit bereit. Der offene Austausch von Positionen und politischen Ansichten ist sicher nicht nur für den Wähler interessant, er schafft auch Vertrauen und beseitigt die irrationale Furcht vor der NPD. Nicht zuletzt ist solch ein Austausch sicher auch für Sie, liebe Medienvertreter, interessant.

Florian Stein
Landespressesprecher

FLORIA STEIN

Pressesprecher
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