25.02.2010
Nach nur 110 Tagen gab Jutta Lieske (SPD) als Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt auf. Mit Platzecks Gnaden wird das neue „Superministerium“ – das mit dem Bereich Landwirtschaft aufgewertete Infrastrukturministerium – dem im Erkner, Ortsteil Neuseeland, wohnenden Jörg Vogelsänger anvertraut. Als SPD-Direktkandidat hat er 2009 gegen den Linken-Landeschef Thomas Nord verloren. Nach dem Verlust des Mandats galt Vogelsängers Berufung zum Staatssekretär an der Seite von Jutta Lieske auch als Versorgungsfall. „Der Herr Platzeck liebt nun mal die Angepassten.“ wird denn auch ein SPD-Landtagsabgeordneter in den Medien zitiert.
Als Bundestagsabgeordneter hatte Vogelsänger gegen die von Vattenfall geplante unterirdische CO2-Verpressung in seinem Wahlkreis gewettert. Nun läßt er verlautbaren, daß er wisse, daß das Land andere Interessen hat. Kein feiner Zug für einen Mann, der laut Ministerpräsident Platzeck jeden Bahnhof im Land persönlich kennen soll.
Die Brandenburger – insbesondere die Oderländer – werden auf jeden Fall noch viel Spaß mit ihrem Super-Jörg haben. Die nationale Opposition wird zeitnah testen, ob der neue Minister an seinen Aufgaben gewachsen ist oder wieder angepaßt die Flucht nach hinten ergreifen wird. Die Pressemitteilung des NPD-Kreisverbandes Oderland aus dem Jahre 2005 macht noch einmal deutlich, was einen künftigen brandenburgischen Minister auszeichnet.
Pressemitteilung
SPD-Direktkandidat Vogelsänger flüchtet vor der NPD
Storkow – Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Direktkandidat für den Wahlkreis 63 Jörg Vogelsänger hatte am Montag, dem 12.09.2005, zu einem Bürgerforum unter dem Motto „Weiterarbeiten für unsere Region“ nach Storkow „herzlich“ eingeladen.
Deswegen wollten die Kreistagskollegen von Herrn Vogelsänger, die NPD-Abgeordneten Klaus Beier und Lars Beyer in Begleitung von fünf parteilosen Bürgern der „herzlichen“ Einladung Folge leisten und neben der großen Politik auch viele regionale Themen und Probleme mit Herrn Vogelsänger erörtern.
Die „starke und kompetente Vertretung aus der Region“, so betitelt sich Jörg Vogelsänger in einem Werbeflugblatt, machte dem NPD-Direktkandidaten Klaus Beier gleich zu Beginn der Veranstaltung „herzlich“ klar, daß er mit der NPD zusammen keine Veranstaltung abhalten werde. Vogelsänger stiftete deshalb ein absurdes Tisch- und Stühlerücken an, um die Bürger zu isolieren und aus dem Bürgerforum ein Soziforum zu machen.
Demzufolge wurde der Versuch, eine Frage an den Bundestagsabgeordneten zu richten, einem Teilnehmer verwehrt, weil er an dem Tisch der NPD-Amtsträger Platz genommen hatte. Als der parteilose Gast seine Frage wiederholte, beendete der sichtbar überforderte Soziexperte Vogelsänger die Wahlveranstaltung und verließ zur Überraschung der Teilnehmer fluchtartig den Ort des Geschehens.
Die NPD-Kreistagsabgeordneten Beier und Beyer werden dieses skandalöse und feige Verhalten eines Bundestagsabgeordneten per Flugblatt den Bürgern des Wahlkreises 63 (Stadt Frankfurt (Oder) und Landkreis Oder-Spree) verdeutlichen.
Herr Vogelsänger wird in den nächsten Monaten nicht nur im Kreistag von Beeskow das Vergnügen mit den beiden Nationaldemokraten haben, so Klaus Beier.
Storkow, den 14.09.2005
Jetzt kostenlos für den Rundebrief des NPD- Landesverband Brandenburg anmelden und alle neuen Artikel dierekt auf Ihr E-Post Konto zugeschickt bekommen.
1.Mai Abwanderung Aktionstag Arbeit Arbeitsminister Berlin Brandenburg - Havel Cottbus Demonstration Die Linke Dr. Kersten Radzimanowski Dresden Elsterwerda Finsterwalde Grenzkriminalität Griechenland Guben Hartz-IV Haushalt Innenminister Innenminister Rainer Speer Kommunal-Kombi Kreistag Kundgebung KV-Havel-Nuthe KV-Lausitz KV-Oberhavel LDS Linksextremisten Mahnwache Ministerpräsident Nauen Ortsbereich Perspektive Polen Polizeireform raumorientierte Volkswirtschaft Ronny Zasowk Rot-Rot Sozialpolitik Spreewald Teltow - Fläming Uckermark Verfassungsschutzbericht Vorstand
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.