05.03.2010
In der Traumvorstellung des Innenministers des Landes Brandenburg, Rainer Speer von der “Volkspartei” SPD, stehen wir unmittelbar vor einer Entwicklung, daß die Straftaten in Brandenburg ständig abnehmen.
Und wenn der Minister diese Aussage trifft, begründet er auch gleichzeitig seine Polizeireform, die vorsieht, daß in Brandenburg demnächst rund 1.900 weniger Polizisten benötigt werden.
Paradiesische Zustände werfen ihre Schatten voraus, besonders für Kriminelle – für den Normalbürger sicherlich weniger. Denn wenn keine Straftäter, wofür dann noch Polizeibeamte, schließt dieser SPD-Politiker messerscharf.
Wenn es nach einigen “Politikern” im BRD-Wunderland ginge, bräuchten wir ohnehin keine Gefängnisse und Polizisten mehr, statt dessen eher Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und mehr Kreuzfahrten in die Karibik für Schwerkriminelle. Da sich die Aufklärungsrate um 1%Punkt (von 51,9 auf 52,9 Prozent) verbessert hat, sieht Herr Speer schon Licht am Ende des Tunnels. Daß damit jede 2. Straftat ungeklärt bleibt, vergißt er schon mal im Eifer des Gefechts.
Was bei dieser Vorstellung von Polizeistatistiken natürlich nicht fehlen darf – es ist sozusagen das “Salz in der Suppe” – ist die Hinwendung zur politisch motivierten Kriminalität. Im Vorjahr wurden 2.040 solcher Delikte gezählt, 142 weniger als 2008. Davon sind allein 1.422 Propagandadelikte, die man der einfach halber gleich dem rechten Spektrum zurechnet.
Auch bei den politisch motivierten Gewalttaten ging die Zahl von 106 auf 97 zurück.Der Minister unterläßt es auch hier nicht darauf hinzuweisen, daß bei den Gewalttaten die Täter meist aus der rechten Ecke kommen. Das Bild vom netten Linken muß unter allen Umständen aufrecht erhalten werden. Das Schema vom lieben Linken und bösen Rechten ist und bleibt Staatsräson.
Getreu dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Da wir uns zu diesem Aspekt wiederholt äußerten, unterlassen wir es an dieser Stelle, auf die Schlichtheit der Kriminalstatistiken einzugehen.
Was dem Innenminister hingegen etwas Bauchschmerzen bereitet ist die unleugbare Tatsache, daß die Kriminalität bezüglich Autoklau und Einbrüche an der deutsch-polnischen Grenze einen “deutlichen Anstieg zu verzeichnen” hat.
Denn damit ist wiederum ein Lügengebäude unserer Politikerkaste aus den letzten Jahren in sich zusammengefallen, daß durch den Wegfall der Grenzen die Kriminalität nicht steige.
Allein der Autodiebstahl verzeichnet an der polnischen Grenze eine Steigerung von 31 Prozent.
Aber als politisch korrekter Mensch, der, wie sein Meister Matthias Platzeck, das Märchen von der deutsch-polnischen Freundschaft hochzuhalten hat, will der Innenminister Speer nicht etwa polnische Diebe (Neusprech: Unsere polnischen Freunde) für die Entwicklung der Kriminalität verantwortlich machen, nein, verantwortlich dafür ist das “Wohlstandsgefälle”?!
Alles klar?
Kommentar überflüssig!
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